Informationen

Datum

12.01.2026

Unser Besuch im tjg.: Theater zum Anfassen

Anfang des Jahres waren wir im tjg.– Theater der Jungen Generation zur taktilen Hausführung. Und es war ein wirklich besonderes Erlebnis!

Schon zu Beginn hat uns die Theaterpädagogin, die die Führung geleitet hat, sehr herzlich begrüßt. Sie ist ganz individuell auf jede und jeden von uns eingegangen, egal ob wir viel, wenig oder gar nicht sehen. Das hat uns sofort ein sicheres Gefühl gegeben.

Das Bild zeigt die Rückseite eines Bühnenbildes mit sichtbarer Bühnentechnik wie ein umgebautes Tuk-tuk, Requisiten, Metallstreben, Beleuchtungsketten und Scheinwerfern. Zwischen den technischen Elementen steht eine Mitarbeiterin des tjg. und erklärt einer Gruppe von Teilnehmenden, wie sich das Bühnenbild bewegen und verändern lässt.
Bildquelle: Privatfoto / Projekt Inklusion Sehen
Das Bild zeigt einen Teilnehmer der Führung, der eine große Handpuppe in Form eines Hasen erkundet. Er hält die Puppe mit beiden Händen und tastet neugierig die weichen Ohren und den Kopf ab. Die Szene wirkt ruhig und konzentriert, als würde er sich ganz auf die Details der Puppe einlassen.
Bildquelle: Privatfoto / Projekt Inklusion Sehen

Gemeinsam durften wir das Theater mit allen Sinnen entdecken:

  • Wir konnten Bühnenbilder begehen und hören, wie der Boden unter unseren Füßen klingt.
  • Wir durften Requisiten anfassen und spüren, wie unterschiedlich die Materialien sind.
  • In der Maske konnten wir Stoffe ertasten, an Theater-Schminke riechen und erfahren, wie viel Arbeit in einem einzigen Kostüm oder einer Perücke steckt.
  • Und natürlich konnten wir jede Menge Fragen stellen und die wurden alle geduldig und verständlich beantwortet.

Was genau ist „die Maske“ überhaupt?

Die Maske ist der Bereich im Theater, in dem:

  • Schauspielerinnen geschminkt werden,
  • Perücken angepasst und frisiert werden,
  • Bärte, Haarteile oder besondere Effekte vorbereitet werden und
  • kostümnahe Veränderungen im Gesicht oder an den Haaren stattfinden (z. B. Alterung, Verletzungen, Fantasiefiguren)
Das Bild zeigt einen hellen Raum der Theatermaske mit mehreren nebeneinanderliegenden Schminkplätzen. Auf den Tischen stehen und liegen zahlreiche Pinsel, Dosen, Fläschchen und andere Schminkutensilien. Über jedem Platz hängen große Spiegel, umrahmt von runden leuchtenden Lampen. Im Raum befinden sich viele unterschiedliche, auch verrückte, Perücken auf Styroporköpfen in verschiedenen Höhen, außerdem Hüte und weitere Requisiten auf Regalen und Arbeitstischen. Die Szenerie wirkt lebendig und leicht unaufgeräumt, so, als würde gerade kreativ gearbeitet werden.
Bildquelle: Privatfoto / Projekt Inklusion Sehen
Das Bild zeigt einen unserer Mitarbeitenden, der eine weiße Pudelperücke anprobiert. Er steht dabei fröhlich in der Theatermaske und wirkt sichtlich gut gelaunt, während er mit der ausgefallenen Perücke Spaß hat.
Bildquelle: Privatfoto / Projekt Inklusion Sehen

Besonders schön war, dass die Führung von Blinden für Blinde entwickelt wurde. Man merkt, dass hier Menschen genau wissen, was wichtig ist, damit wir uns gut orientieren und wirklich etwas erleben können.

Am Ende hatten wir das Gefühl, dem Theater ganz nah gekommen zu sein, nicht nur als Zuschauer, sondern als neugierige Backstage-Entdecker.

Das Bild zeigt einen unserer Mitarbeitenden, der eine große, witzige Handpuppe in Menschengröße lebhaft bespielt. Er hält die Puppe vor sich und bewegt sie so, als würde er sich mit ihr unterhalten. Die Szene spielt in der Requisite und wirkt fröhlich und verspielt, da der Mitarbeitende sichtlich Freude beim Umgang mit der Puppe hat.
Bildquelle: Privatfoto / Projekt Inklusion Sehen

Wenn Du selbst einmal das Theater auf diese besondere Art erleben möchtest, schau gern auf der Webseite des tjg. vorbei. Es lohnt sich!

Zum Inhalt springen